300.000 Euro aus der Städtebauförderung für den westlichen Landkreis und die Stadt Memmingen
Memmingen. Die Landkreisgemeinden erhalten aus dem diesjährigen Bayerischen Städtebauförderungsprogramm "Ort schafft Mitte" insgesamt 300.000 Euro. Dies teilte Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek mit. Insgesamt unterstützt der Freistaat die schwäbischen Kommunen heuer mit rund 7,4 Millionen Euro. „Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen damit rund elf Millionen Euro zur Verfügung“, so Holetschek.
Gefördert werden vor allem Maßnahmen, die den Innenbereich der Dörfer stärken. Die Mittel werden außerdem für Maßnahmen zur Beseitigung von innerörtlichen Leerständen und Brachen eingesetzt. „Die Steigerung der Energieeffizienz im Baubestand sowie die nachhaltige Erneuerung des baulichen Erbes haben hier ein besonderes Gewicht", so Klaus Holetschek. Besonders erfreulich sei, dass aus dem Fördertopf rund 80 Prozent in den ländlichen Raum fließen, in dem knapp 57 Prozent der Bevölkerung leben. „Die Städtebauförderung löst damit auch hier weitere Investitionen aus, erhält und schafft Arbeitsplätze und trägt damit zur Zukunftssicherung unserer Region bei, so der Landtagsabgeordnete.
Von den westlichen Landkreisgemeinden erhalten: Erkheim 30.000 Euro, Markt Rettenbach 90.000 Euro, Memmingerberg 30.000 Euro, Ottobeuren 90.000 Euro und die Stadt Memmingen 60.000 Euro (Einzelvorhaben Steinheim). Holetschek: „Der Stärkung der Dorfkerne kommt heute eine besonders hohe Bedeutung zu. Mit den staatlichen Mitteln werden die Kommunen in die Lage versetzt, notwendige Maßnahmen zur Ortskernsanierung zu finanzieren“. Ziel sei es, vitale Kommunen und attraktive Ortszentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln.
Bayernweit stehen 2014 insgesamt 293 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 41,5 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2014 ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 63 Millionen Euro.