Sanierung der Justizvollzugsanstalt Memmingen
Memmingen. Der Freistaat Bayern hat seit 1994 nahezu zehn Millionen Euro aufgewendet, um die veraltete Justizvollzugsanstalt (JVA) in Memmingen in vier Teilbauabschnitten zu erweitern, grundlegend zu sanieren und zu modernisieren. „Ich freue mich sehr, dass nun auch der 5. und letzte Bauabschnitt mit Kosten in Höhe von 6,5 Mio. Euro vom Haushaltsausschuss genehmigt wurde“, so Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek.
In der abschließenden 5. Teilbaugenehmigung sind unter anderem die Anbringung einer Video-Sensoranlage aus Sicherheitsgründen und dringend notwendige Brandschutzmaßnahmen enthalten. Die Kommunikationsanlage wird auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Zudem wird die Trinkwasseraufbereitung und –verteilung ertüchtigt, um eine Legionellenkontamination auszuschließen.
Von den rund 6,5 Mio. Euro Kosten fällt der größte finanzielle Brocken mit rund 1,34 Mio. Euro auf die Sanierung und Erweiterung der Anstaltsküche. „Die 40 Jahre alte Küche befindet sich in einem baulich desolaten Zustand und wird nun endlich erneuert“, so Klaus Holetschek. Abgesehen von der reinen Funktionalität sei die Mitarbeit in der Küche auch bei den Insassen sehr gefragt und leiste einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung, so der Landtagsabgeordnete.
Die 4. Teilbaumaßnahme wird im Laufe des Jahres 2014 fertiggestellt. Mit der abschließenden 5. Teilbaumaßnahme könnte demnach voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen werden. Nach den genehmigten Kosten für die 5. Teilbaumaßnahme in Höhe von 6,5 Mio. Euro belaufen sich die festgesetzten Gesamtkosten auf rund 16,3 Mio. Euro.