Klaus Holetschek

Kostbarkeiten für die Ewigkeit: Basilika, Kloster und Museum

10.03.2014, 13:52 Uhr | Johannes Wiest

Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger zu Gast in Ottobeuren und Erkheim

Ottobeuren/Erkheim. Im Rahmen seiner Stimmkreisarbeit besuchte MdL Klaus Holetschek (CSU), begleitet vom CSU-Finanzstaatssekretär für Landesentwicklung und Heimat, Johannes Hintersberger, die Marktgemeinden Ottobeuren und Erkheim. Informelle Gespräche mit Abt Johannes Schaber in der Basilika über Sanierungsfortschritte und Möglichkeiten einer weiteren touristischen Aufwertung der Klosteranlage mit anschließender Besichtigung des Baufortschritts des Kunerth Museums, Gesprächen mit dem Künstler Dieter Kunerth, sowie eine Betriebsbesichtigung des Erkheimer Ökohaus-Pioniers Baufritz waren Stationen der Gespräche.

Betriebsbesichtigung beim Ökohaus-Pionier Baufritz GmbH & Co. KG., v. links: Staatssekretär J. Hintersberger, Bgm.-Kandidat C. Seeberger und MdL Klaus Holetschek. Foto: Johannes Wiest.Betriebsbesichtigung beim Ökohaus-Pionier Baufritz GmbH & Co. KG., v. links: Staatssekretär J. Hintersberger, Bgm.-Kandidat C. Seeberger und MdL Klaus Holetschek. Foto: Johannes Wiest.

Beeindruckt von der Größe und Schönheit der Ottobeurer Basilika zeigte sich CSU-Finanzstaatssekretär für Landesentwicklung und Heimat, Johannes Hintersberger, im Gespräch mit Abt Johannes Schaber und MdL Klaus Holetschek, sowie Bürgermeister Bernd Schäfer, CSU-Bürgermeisterkandidat Markus Albrecht und CSU-Ortsvorsitzender Rolf Steinhauser. Laut Bürgermeister Schäfer ist Ottobeuren und das Kneippland Unterallgäu ein absoluter Besuchermagnet. Jährlich 160.000 Besucher besuchen allein die Basilika, so Abt Johannes Schaber. "Für das Kloster und dessen einzelne Einrichtungen wie Klosterladen, Klostercafe oder Bibliothek müssen wir allerdings noch ein Leitsystem entwickeln damit die Besucherströme auch diese Highlights noch besser wahrnehmen", so Abt Johannes. Für MdL Klaus Holetschek ist nicht nur die finanzielle Förderung zum Erhalt von Basilika und Klosteranlage durch den Freistaat ohne Alternative, sondern Holetschek setzt sich auch dafür ein, das Kneippland Unterallgäu als Gesundheitsregion für den Tourismus weiter in den Fokus zu stellen und, dort wo möglich, aufzuwerten.

Ein Highlight für den Markt Ottobeuren setzt auch das kurz vor der Vollendung stehende Kunerth-Museum für zeitgenössische Kunst. Das mit einem Aufwand von etwas mehr als fünf Millionen Euro erbaute Museum über zwei Etagen das laut Künstler, Dieter Kunerth, ab 24. Mai für die Öffentlichkeit zugänglich ist, zeigt die ganze Vielfältigkeit der Schaffensperiode des Künstlers in den Materialien Holz, Metall und Stein. "Eine ausgesprochen gelungene Architektur mit guter Proportionierung und großem Charm", so die Aussagen von Holetschek und Staatssekretär Hintersberger. Ein Eintrag ins Goldene Buch des Marktes und Gespräche im "Haus des Gastes" zur neuen und vereinfachten Breitbandförderung des Freistaates durch Staatssekretär Hintersberger mit Bürgermeister Schäfer und seines Stellvertreter Albrecht schlossen sich an. Eine staatliche Förderung von 70 Prozent plus 50.000 Euro bei interkommunalen Gewerbegebieten soll Bayern bis 2018 an die Spitze der Bundesländer bei der Versorgung mit schnellem Internet führen. Zuständige Ansprechpartner vor Ort bei der Antragstellung seien die Vermessungsämter.

Ein umfangreiches Programm stand für die beiden Politiker auch in Erkheim auf dem Programm. Nach einer durch alle Produktions-Stationen führende Betriebsführung des Ökohaus-Herstellers, Baufritz GmbH & Co. KG. durch dessen Geschäftsleitung, das mit 60 Millionen Euro Jahresumsatz und einer Belegschaft von 320 Mitarbeitern, einschließlich eigener Lehrlingsausbildung, als Unterallgäuer Vorzeigeunternehmen gilt, bestimmten die Schlussrunde der Informationsgespräche die einheimischen Kommunalpolitiker mit CWV-Bürgermeisterkandidat Christian Seeberger. Auch hier stand der Breitbandausbau und die neuen Fördermaßen des Freistaates als eines von drei Hauptthemen im Mittelpunkt. Der Wunsch nach Fördermittel für ein neuangeschafftes Feuerwehrfahrzeug, Gerätewagen Logistik GW-L2, für die FFW-Schlegelsberg mit derzeitigem Sachstand, erläuterte Feuerwehrkommandant Bernd Fischer. Eine Prüfung und Unterstützung der Forderung sagte Hintersberger zu. Für Holetschek geht es hier eher um eine politische Entscheidung. Finanzielle Unterstützung durch den Freistaat erhofften sich auch die privaten Bauwerber Norbert Mayer und Achim Dehnert, beide Erkheim, für ihr Bauvorhaben einer altersbetreuten Wohn-WG. Nach dem Ankauf der alten Molkerei soll diese mit einem Aufwand von etwa 1,5 Millionen Euro zu einer Wohn-WG für ältere Mitbürger umgenutzt werden. Neben Räumlichkeiten für Bewohner in der oberen Etage, sollen dazu in der unteren Etage eine Intensivpflegeeinrichtung, eine Fahrzentrale sowie ein Mehrgenerationentreff mit Begnungsstätte Platz finden.