Klaus Holetschek

Freistaat fördert Wasserversorgungsanlagen und Kleinkläranlagen im Landkreis Unterallgäu mit 264.000 Euro

07.03.2014, 09:13 Uhr | Pressemeldung

Memmingen. Im Landkreis Unterallgäu sind alle angemeldeten Maßnahmen in das Programm des Freistaates Bayern zur Förderung von Anlagen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung aufgenommen worden. Diese erfreuliche Information hat Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt Kempten in Erfahrung gebracht. 

Der Freistaat Bayern fördert demnach kommunale Investitionen in die Wasserversorgung sowie Kleinkläranlagen im westlichen Landkreis Unterallgäu Mitte März  mit insgesamt rund 264.000 Euro. Es handelt sich dabei um die Förderung der Wasserversorgung in Ottobeuren (100.885,97 Euro) und Markt Rettenbach (131.828,47 Euro) sowie für Kleinkläranlagen in Legau (2.741,25 Euro), Ottobeuren (14.147,00 Euro), Lachen (2.214,50 Euro), Böhen (4.192,50 Euro), Westerheim (1.505,00 Euro), Markt Rettenbach (2.580 Euro), Lautrach (2.150,00 Euro) und Ungerhausen (2.150,00 Euro). 

„Die Kommunen können für die Maßnahmen nun Förderanträge beim Wasserwirtschaftsamt stellen und entsprechend dem Baufortschritt Mittel abrufen“, so Klaus Holetschek. Erfreut ist laut MdL Klaus Holetschek auch, dass die Mittel ohne Wartezeit ausbezahlt werden können.

Mit dem Programm zur Förderung von Ersterschließungsmaßnahmen für kommunale Wasserversorgungsanlagen und Abwasseranlagen investiert der Freistaat Bayern in diesem Jahr rund 15,7 Millionen Euro. Es werden 19 Vorhaben für die Wasserversorgung mit insgesamt 3,5 Millionen Euro und 33 Vorhaben für die Abwasserentsorgung mit insgesamt 12,2 Millionen Euro gefördert. Hiervon profitieren bayernweit 42 Gemeinden in 28 Landkreisen.

Mit der langjährigen Förderung von Maßnahmen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wurde in Bayern inzwischen ein Anschlussgrad von 99,1 Prozent der Bürger an kommunale Wasserversorgungsanlagen und 96,4 Prozent an kommunale Kläranlagen erreicht. „Die Förderung ist eine wertvolle Investition für den Erhalt der hohen Wasserqualität in der Zukunft und eine wirksamer Impuls für die regionale Bauwirtschaft“, so Klaus Holetschek.