Memmingen. Die Umsetzung der geplanten Architektur- und Akzentbeleuchtung in der Fußgängerzone wird mit einem Zuschuss in Höhe von 240.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Leben findet Innenstadt – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert. Dies teilte der Memminger Landtagsabgeordnete und Stadtrat Klaus Holetschek mit.

Ergänzend zu den weitgehend fertiggestellten Tiefbauarbeiten soll nun ein Lichtkonzept umgesetzt werden, dass Memmingens Flaniermeile in neuem Licht erstrahlen lässt. Ziel dieses Konzeptes sei es, so Holetschek, Beleuchtungsmängel in der Fußgängerzone zu beseitigen, die Orientierung zu erleichtern und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum durch eine aus-gewogene Beleuchtung zu verbessern, beispielsweise durch neue LED-Lampen für Straßenlaternen oder spezielle Bodenlichter in einigen Gassen. Gleichzeitig sollen städtebauliche Merkmale wie Raumfolgen oder ortsbildprägende Gebäude lichttechnisch akzentuiert werden. Ein konkreter Termin für die Umsetzung des Licht-konzepts steht noch nicht fest. Die Neugestaltung der Memminger Fußgängerzone wird im Rahmen des Städte-bauförderungsprogramms „Leben findet Innenstadt – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaates unterstützt. Mittlerweile läuft die letzte Phase der Sanierung, mit der im März 2013 begonnen wurde. Die Neugestaltungsmaßnahme umfasst die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Kramerstraße zwischen Marktplatz und Schrannenplatz sowie die bislang unsanierten daran anschließenden Querstraßen.