Klaus Holetschek

Regio-S-Bahn

02.03.2015, 17:20 Uhr | Pressemeldung

Holetschek: „Neue Haltepunkte ab Ende 2019“

Memmingen. Mit 20 neuen Haltepunkten soll das Bahnland Bayern noch attraktiver werden. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der Bahntochter DB Station&Service AG haben dazu heute in München die bundesweit erste Rahmenvereinbarung zur "Stationsoffensi-ve" unterzeichnet. Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, der auch Mitglied im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss ist: Mit der "Stationsoffensive Bayern" bringen wir die Züge noch näher zu den Menschen, davon profitiert auch unsere Region. 
Zusätzlich zu den vereinbarten 20 Stationen sollen weitere Standorte geprüft und im Rahmen einer zweiten Tranche umgesetzt werden. Hierzu gehören auch sechs neue Haltepunkte im Raum Memmingen, die stufenweise bis 2021 gebaut werden sollen. Hierfür habe ich mich gemeinsam mit Landrat Hans-Joachim Weirather und Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger eingesetzt. Läuft alles wie geplant, dann kön-nen im Dezember 2019 die ersten vier im neuen Regio-S-Bahn-Konzept geplanten Haltepunkte in Pless, Fellheim, Heimertingen und Amendingen in Betrieb gehen. Die Haltepunkte am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Memmingen und in Buxheim sind, so Holetschek, voraussichtlich zwei bis drei Jahre später fertig, weil es hier Abhängigkeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau gibt. Darüber wäre es auch überlegenswert, weitere neue Haltepunkte in der Region – etwa in Ungerhausen und Westerheim – zu prüfen. „Wir wollen das Netz an Verkehrsstatio-nen dichter ziehen, gerade auch im ländlichen Raum, um mehr Verkehr auf der Schiene zu generieren“, so Holetschek. Die Menschen sollten schneller ans Ziel kommen. „Dazu brauchen wir mehr Haltestellen und eine bessere Vertaktung. Die neuen Haltepunkte in Verbindung mit dem erarbeiteten Buslinienkonzept sind ein wichtiger Schritt und führen zu einer deutlichen Qualitätssteigerung des ÖPNV für das westliche Unterallgäu und die Stadt Memmingen und haben zudem positive Auswirkungen auf das gesamte System der geplanten Regio-S-Bahn Donau-Iller.“