Im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderprogramms Ort schafft Mitte unterstützt der Freistaat Gemeinden im westlichen Landkreis Unterallgäu mit insgesamt 150.000 Euro und die Stadt Memmingen mit 120.000 Euro. Dies teilte Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek in einer Pressemitteilung mit.
Erkheim erhält für die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts 30.000 Euro. Der Markt Rettenbach bekommt für die Erstellung einer Feinuntersuchung für das Fuggerschloss als Grundlage einer späteren Sanierung ebenfalls 30.000 Euro, in Memmingerberg werden in diesem Jahr die vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen, die Förderung beträgt auch hier 30.000 Euro und Ottobeuren erhält für die Erstellung einer städtebaulichen Feinuntersuchung zur Neugestaltung der Freiflächen rund um das realisierte „Museum für zeitgenössische Kunst - Diether Kunerth“ 60.000 Euro. Für die Wiedernutzung des Zehntstadels im Stadtteil Steinheim erhält die Stadt Memmingen 120.000 Euro. Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen in Schwaben in diesem Jahr mit mehr als 4,4 Millionen Euro. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen 6,9 Millionen Euro zur Verfügung“, teilte der CSU-Abgeordnete anlässlich der Zuteilung der Fördergelder an die Programmkommunen mit. "Die Mittel werden insbesondere für Maßnahmen in den Ortskernen der kleineren Städte und Gemeinden im ländlichen Raum eingesetzt. Unser Ziel ist es, vitale Kommunen und attraktive Ortszentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln. Dafür müssen wir Leerstände beseitigen und Gewerbebrachen umnutzen", erläuterte Holetschek. Bayernweit stehen 2015 insgesamt 310 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 45 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden drei Millionen Euro für Maßnahmen zur Militärkonversion eingesetzt. Mit einem Anteil von 15 Millionen Euro für die Revitalisierung von Industrie- und Gewerbebrachen können spürbare Impulse für die wirtschaftsstrukturelle und städtebauliche Entwicklung vor allem in strukturschwachen Kommunen gesetzt werden. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich im Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2015 ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 66 Millionen Euro. Mehr als 84 Prozent dieser Fördermittel fließen in den ländlichen Raum, in dem rund sechzig Prozent der bayerischen Bevölkerung leben. "Von der Städtebauförderung geht eine hohe Anstoßwirkung für weitere Investitionen aus. Damit leistet sie auch einen wertvollen Beitrag für den Arbeitsmarkt“, so Klaus Holetschek.