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16.04.2019 | Pressemeldung

Günztal wird Öko-Modellregion in Bayern

München. Das Günztal darf sich künftig offiziell „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ nennen. Dies teilte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber dem Memminger Landtagsabgeordneten Klaus Holestschek heute auf Nachfrage mit. Holetschek: „Ich freue mich, dass die landkreisübergreifende Ökomodellregion Günztal, das sich von Günzach im Süden bis Kettershausen im Norden erstreckt, nun das Prädikat Ökomodellregion tragen darf. Künftig wird es in Bayern 15 neue staatlich anerkannte Öko-Modellregionen geben.



„Mit dem Prädikat wird ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität ist äußerst wichtig“, erklärte Klaus Holetschek. 

In den Öko-Modellregionen werden zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung des ökologischen Landbaus umgesetzt, regionale Wertschöpfungsketten etabliert und das Bewusstsein der Bevölkerung für bio-regionale Ernährung gestärkt. Erzeuger, Verarbeiter, Vermarkter und Konsumenten werden damit regional vernetzt. „Das Ganze funktioniert auf freiwilliger Basis und ohne gesetzliche Vorgaben“ betont der CSU-Politiker. 

Die Öko-Modellregionen werden vom Ministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten unterstützt. 75 Prozent der Kosten für die Projektleiter-Stelle vor Ort werden bezahlt, maximal bis zu 75.000 Euro im Jahr. Die Förderung läuft zwei Jahre, kann aber um weitere drei Jahre verlängert werden. Das Gesamt-Fördervolumen beläuft sich auf knapp 1,5 Millionen Euro im Jahr.